Donnerstag, 1. Oktober 2009

U-Boot-Fall: 3 deutsche und 7 portugiesische Manager angeklagt

Deutsches U-Boot im 1. Weltkrieg
Die port. Staatsanwaltschaft hat heute Anklage gegen 10 Personen wegen Urkundenfälschung und Betrug im Zusammenhang mit einem U-Boot Geschäft im Jahr 2004 erhoben.
Seinerzeit hatte die Republik Portugal für 800 Millionen Euro zwei U-Boote bei einem deutschen Konsortium der Thyssen-Krupp Gruppe in Auftrag gegeben. Die Deutschen hatten als bester Anbieter einen französischen Mitbewerber aus dem Feld geschlagen.
Das in der Öffentlichkeit umstrittene Geschäft kam ins Gerede, als die port. Kriminalpolizei eine Zahlung des deutschen Konsortiums im Rahmen der Geschäftsabwicklung in Höhe von 24 Millionen Euro an eine englische Firma untersuchte.
Angeklagt sind nunmehr 7 portugiesische Manager und 3 Deutsche, die mit einer weiteren Firma des Konsortiums in Verbindung stehen sollen. Gleichzeitig fordert die Staatsanwaltschaft von den Beschuldigten ca. 34 Millionen Euro Schadensersatz für den dem Staat Portugal entstandenen Schaden.
http://clix.expresso.pt/submarinos...=f539084
http://ultimahora.publico.....=62
http://dn.sapo.pt/inicio/portugal/interior...=1378101